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Funken verkaufen Langos zum Weihnachtsmarkt Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nicole Börner   

Auch dieses Jahre war der Gefeller Weihnachtsmarkt wieder ein voller Erfolg. Weihnachtliche Klänge zogen viele Leute aus dem gesamten Umkreis an.

Darüber freuten sich nicht nur die Organisatoren, sondern auch wir. Der Verkauf unseres "Ußßenhausener Langos" lief so gut, dass wir bereits halb sieben "AUSVERKAUFT" melden mussten.

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Ußßen rocken in Gefell zum 45. Mal den Fasching Drucken E-Mail
Geschrieben von: OTZ / Roland Barwinsky   

Zum 45. Mal bringen die Ußßenhausener Narren den Karneval nach Gefell. Doch bevor sie die Casinos in Las Vegas stürmen, luden sie Grundschüler zur Besichtigung ihrer Zockerbude im Rathaus ein.

Bei der Feier anlässlich des 100. Jahrestages des jetzigen Standortes der Grundschule Gefell erhielten die Jubilare vom hiesigen Faschingsverein ein lukrative Angebot. „Die Grundschüler haben deswegen seit Jahren die Möglichkeit, bei uns hinter die Kulissen zu schauen und viele Fragen zu stellen“, erklärte Birgit Mehner vom einladenden Gefeller Faschingsclub. Am Donnerstag nutzten Zweitklässler mit ihren Lehrerinnen Romy Fengler und Andrea Uhl diese Chance.

Bei einem Rundgang durch das Rathaus lernten die Schülergruppen ausführlich den Bühnenaufbau, den Barbereich, die Abläufe bei einer Veranstaltung sowie verschiedenste Kostüme kennen. Vorstandsmitglied Sarah Heller zeigte unterschiedlichste Hutmodelle und lud die Kinder zur Anprobe toller Kleider ein. Wie aus der Bühne im Gefeller Rathaus innerhalb weniger Tage ein riesiges Spielkasino wurde, erklärten Roland Färber und Bernd Militzer. „Mit solchen putzmunteren Aktionen gelingt es uns immer wieder eigenen Nachwuchs zu gewinnen“, resümierte Vorstand Färber. Birgit Mehner wiederum freute sich zu zeigen, was bei der Versorgung beim Fasching zu beachten ist. Videoeinspielungen und Ausführungen über das Training der hauseigenen Tanzgruppen, gehörten ebenfalls zu dem unterhaltsamen Unterricht. Die Gastgeber luden abschließend zu einem kleinen Imbiss ein.

Alle Ußßen brachen derweil auf, um im Spielerparadies Las Vegas/USA zu zocken. Als Gäste für ihre Party haben sie bereits Elvis Presley und Marilyn Monroe eingeladen.

 
Bei den Ußßen scheitert die Olsenbande an der Gefeller Stadtkasse Drucken E-Mail
Geschrieben von: OTZ / Peter Cissek   

Wo viel Geld zu sein scheint, dort schlägt auch die aus der dänischen Filmkomödie bekannte Olsenbande zu. So auch in Gefell.

„Da so manche Aufführung aus Platzgründen im Rathaussaal nicht möglich ist, schlug unser Mitglied Mathias Jahreis aus Spielmes vor einigen Jahren vor, Kurzfilme zu drehen und aufzuführen. So haben wir auch zum diesjährigen Galaabend des Ußßenhausener Karneval drei Filme aufgeführt“, sagte der ­Programmverantwortliche des Gefeller Faschingsclubs, Fabian Börner.

Dazu gehörte auch die Faschingskomödie, bei der die Olsenbande in der OTZ las, dass die fränkische Gemeinde Töpen ihrer Nachbarstadt Gefell eine Million Euro gespendet habe, damit sich diese auch in Zukunft einen hauptamtlichen Bürgermeister leisten kann. Doch beim Öffnen der Stadtkasse lachte das Ganoventrio Egon, Benny und Kjeld lediglich ein Zettel mit der Aufschrift „Hunger“ an. Der Alarm löste unter anderem die aus dem Feuerwehrgerätehaus eilende Bürgerwehr Gefell aus, ebenso die Marine Dobareuth und die Air Force Ußßenhausen. Es war ein herrlicher Spaß für das Publikum im Saal, denn im Kurzfilm spielten zahlreiche Gefeller mit. Auch der Faschingsclub-Präsident Mirko Groschupf zeigte sich von den drei Kurzkomödien auf der Leinwand sehr begeistert.

Am Abend nach dem Weiberfasching luden die Ußßenhausener Narren zum zweiten Galaabend ihrer 45. Saison in den Rathaussaal ein. Aus der Bühne wurde ein riesiges Spielkasino. Denn das diesjährige Motto laute „Zum 45. wollen die Ußßen den Fasching rocken, drum gehen sie nach Las Vegas zocken“. Die Bezeichnung „Ußßen“ geht auf einen sprachbehinderten Sohn einer Totengräberin in ­Gefell zurück, der lediglich die Silbe „Ußß“ ausgestoßen habe, wenn er nach seinem Wohnort gefragt wurde, erklärte Präsident Mirko Groschupf.

Doch in Stottern oder Stocken geriet beim gut zweistündigen Galaabend-Programm am Samstagabend nichts. Ob die Showtänze der kleinen, mittleren und der großen Garde oder die akrobatischen Einlagen des Männerballetts, in dem auch Präsident Groschupf mittanzt: Alles lief wie am Schnürchen und war sehr unterhaltsam. Aber auch die Showacts Celine Dion, Siegfried ohne Roy oder Roy Orbison, der „Only the lonely“ sang, brachten Las-Vegas-Atmosphäre in den Saal, wie auch die Vorstellung der Automatenarten „Polska“, „Hellas“ und „Blonder Hans im Glück“.

Moderator Mark Militzer führte gekonnt durch das Programm und ließ als „Verlierer“ beim Striptease-Schnick-Schnack-Schuck-Spiel mit einer erstaunten Zuschauerin die ­Hosen runter.

Beim großen Finale eines gelungenen Galaabends in Ußßenhausen durften alle Beteiligten und Gäste im Saal eine Faschingsversion des Toten-Hosen-Hits „An Tagen wie diesen“ Karaoke singen.

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Gefeller Ußßen machen italienischen Stiefel unsicher Drucken E-Mail
Geschrieben von: OTZ / Josephine-Anna Gutte   

Auftakt zur 44. Saison des ­Gefeller Faschings Clubs (GFC) mit italienischem Flair. Tanzdarbietungen der Garden wieder von hoher Qualität. Pizza Hawaii mit "gebrauchten Zutaten" für die Gäste.

Die mittlerweile 44. Saison des Gefeller Faschingsclubs (GFC) steht unter dem Motto:

Gefell. Die Ußßen aus Gefell machen sich in diesem Jahr auf in Richtung Süden und wollen es auf dem Stiefel so richtig krachen lassen. Dementsprechend gut war die Stimmung zur 1. Gala der Saison am Sonnabend. Das 2015er Motto "Wenn bei der Fahrt zum Stiefel die Mafia droht, sehen die Ußßen zum 44ten Grün-Weiß-Rot", stand doch für manche Überraschung.

Als erster Höhepunkt galt dabei der Einmarsch von Asterix und Obelix. Bei dem Stichwort Italien durften natürlich die ­Römer sowie der Staatsmann Cäsar nicht fehlen. Mit viel ­Humor gelang den Gefellern somit eine Zeitreise zurück in die Historie dieses Landes.

Begeisterung auch bei dem Auftritt der kleinen Garde, die in ihrem jungen Alter bereits viel tänzerisches Können bewies. Der gesamte Abend wurde durchzogen von lustigen Sketchen, welche die Lachmuskeln des Publikums ordentlich strapazierten.

Während zwei Kochshows wurde zunächst ein passendes Rezept für die Herstellung einer Pizza gesucht. Allerdings benötigte man hierfür noch die richtigen Zutaten. Nachdem die Mafiakiller den Hawaiianer töteten und im Anschluss die "gebrauchten Zutaten" erhielten, konnte die Pizza endlich fertiggestellt werden. Die Zuschauer freuten sich über manches Stück, welches von den kostümierten Mario und Luigi verteilt wurde. In einem Videobeitrag lieferte sich Bürgermeister Marcel Zapf ein Billardduell mit Pfarrer Wolfram Kummer. Marcel Zapf unterlag, der Pfarrer verließ somit Gefell. Im Anschluss die Papstwahl, die Marcel Zapf gewinnen konnte.

Die mittlere Garde trat in ihrem Showtanz als Pizzabäcker in Italien auf, allerdings mit dem Wunsch, endlich einmal in das weit entfernte New York zu reisen. Laute Rufe nach einer Zugabe gab es bei der großen Garde. Die jungen Frauen bewiesen bei ihren beiden Tänzen wieder einmal viel Können. In diesem Jahr auch mit neu geschneiderten Kostüme, die ab jetzt bei den kommenden Auftritten immer wieder zu sehen sein werden.

Des Weiteren streifte ein TV-Team durch die Stadt. Nach einem Vulkanausbruch berichtet der Moderator, sein Assistent filmt die aufgeregte Menschenmenge. Ein weiteres Ereignis geschah: Der erneute Aufbau der Mauer wird beschlossen. David Hasselhoff tanzt mit einer Schnapsflasche in der Hand und reißt sie aber nieder. Das ist dem Fernseh-Team zu viel, sie verschwinden aus Gefell. Kurz vor dem Finale gehört der Saal dem Männerballett. Bei dessen schnellen Rhythmen hält es kaum jemanden auf seinem Platz.

Alljährlich um diese Zeit ist der Fasching in Gefell ja noch jung, da die Narren erst am Freitag vor eben dieser 1. Gala den Bürgermeister ablösen und die Macht im Rathaus übernehmen.
Rund 60 aktive Mitglieder zählt der GFC. Mit viel Mühe und großem Einsatz packen die Akteure jeden Alters mit an, um dem Publikum ein paar lustige Stunden zu bescheren. Viel Arbeit wird dabei in Gestaltung und Aufbau des Bühnenbildes, in die Choreographie, Technik, sowie in die Kostümierung der Beteiligten investiert.

Eine besondere Auszeichnung in Form eines Ordens erhielten in diesem Jahr Bärbel Födisch, Mike Rauh, Ronald Meyer, Ralf Hädler und Benjamin Schulz. Ein großes Dankeschön des Gefeller Faschingsvereins gilt Containertrans Linke aus Tanna für die Finanzierung der neuen Trainingsjacken.

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Kleineutersdorf siegt: Käse mit närrischen Männern beim Grand Brie in Ziegenrück Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Müller / OTZ   

Der Grand Brie der Männerballetts erfreut sich auch im 16. Jahr ungebrochener Beliebtheit beim Publikum. Die Männern aus Kleineutersdorf bei Kahla überzeugen die weibliche Jury zum vierten Mal hintereinander mit ihrer Darbietung.

Ziegenrück. Der Tanz um den begehrten "Grand-Brie-Käse" bleibt auch in seiner 16. Auflage ein absoluter Renner. Am vergangenen Samstagabend verwandelte sich das voll besetzte Ziegenrücker Vereinshaus in ein Tollhaus.

Zum Auftakt der dreiteiligen Grand-Brie Saison tanzten insgesamt zehn Männerballetts aus ganz Thüringen um den Siegerpokal. Mit den Männern aus Kleineutersdorf gab es an diesem Abend einen Favoritensieg. Bereits zum vierten Mal in Folge überzeugten die Jungs aus der 360 Seelen-Gemeinde unweit von Kahla die ausschließlich weibliche Jury mit ihrer Darbietung. Mit ihrem Tanz machten sie eine Zeitreise in die Geschichte, dabei wurden Zeus und Hera, Gladiatoren sowie Minnesänger wieder zum Leben erweckt. Sogar das Trojanische Pferd - in der Größe eines Pferdes - wurde auf das Parkett geschoben. "Es ist in mühevoller Kleinarbeit aus Holz von meinen Jungs gebaut worden", verriet Dagmar Panzer, die überglückliche Choreographin der Kleineutersdorfer.

 

Seit über zehn Jahren betreut sie inzwischen erfolgreich das Männerballett in ihrer Gemeinde. "Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Fast das halbe Klee-Dorf war mit in Ziegenrück, um uns zu unterstützen", berichtete sie weiter. Neben dem Siegerpokal gab es für den Dauersieger zusätzlich den Pokal der Föderation Europäischer Narren, der durch Sabine Kunzke, der 1. Präsidentin des Landesverbandes Thüringen überreicht wurde. Das Tanzen jung hält, kann sicher Horst Junge bestätigen. Mit dem 72-Jährigen kam ebenfalls auch der älteste Tänzer des Abends aus Kleineutersdorf.

 

Knapp geschlagen geben mussten sich die Männer vom Karnevalsverein "Narrhalla". Die Arnstädter, ebenfalls schon dreifacher Sieger, fegten als Robin Hoods über das Parkett. Eine vor-mitternächtliche Geisterstunde boten die Jungs aus Bucha und wurden dafür mit dem dritten Rang belohnt. Den Pokal der Stadt Ziegenrück durften die närrischen Tänzer aus Pahren für ihren Musikantenstadl in Empfang nehmen. Der Pokal für die beste Parodie ging an diesem Abend an die Piraten aus Dietzhausen.

 

Wie immer gab es keine Verlierer an diesem Abend. Der olympische Gedanke - dabei sein ist alles - steht bei diesem karnevalistischen Wettbewerb im Vordergrund. Gemeinsam auf dem vierten Rang geehrt wurden die Vereine aus Schalkau, Unterkoskau, Kamsdorf, Orlamünde sowie Gefell.

GFC-Männerballet 

Bereits am kommenden Samstag geht es in die zweite Runde des Grand-Bries. An diesem Abend greifen u.a. die Ballette aus Schleiz, Crispendorf, Greiz, Großbreitenbach, Schönberg, Mühltroff, Jena und Ziegenrück in das Geschehen ein. 

Zum OTZ-Artikel

Jürgen Müller / 24.03.14 / OTZ 

 
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