Statt Dschungel wartete in Gefell ein Meerescamp Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Zeh / OTZ   

Weiberfasching in Gefell. Mark Militzer vom Faschingsclub Gefell kam als Arielle verkleidet und unterhielt die Damenwelt mit Witz und flotten Sprüchen.

Gefell. Beim Weiberfasching herrschen ganz eigene Gesetze. So werden in Gefell die feierlustigen Damen stets von den rockmäßig bekleideten Männern mit Sekt und anderen Getränken versorgt. So war es auch am vorigen Freitag im vollen Saal.

Mark Militzer vom Faschingsclub Gefell, der die erwartungsvollen Damen den Abend über mit flotten Sprüchen und viel Witz bei Laune hielt, kam als Arielle mit wilder roter Lockenmähne und schillerndem Kleid. Und ganz gemäß des Mottos "Der Ußßen-Neptun freut sich sehr, zum 42. gibt's mehr Meer!" tanzten auch die Nachwuchs-Ballette als bunte Fische und farbenprächtige Nixen durch den Saal und kesse Schwimmerinnen durchs "Wasserbecken".

Dschungelcamp war gestern, in Gefell hielt man es mit dem Meerescamp und diversen Prüfungen wie zum Beispiel den Fisch von der Angel oder bei verbundenen Augen essen.

Die unwiderstehlichen Gefeller Stoffels verzückten danach die Damen, besonders mit ihrer Zugabe kamen die Jungs gut an. Im coolen Gefeller Seemanns-Chor hießen alle Olaf, außer der Chorleiter, er war der Günther. Sie sangen inbrünstig "Wir sind frei wie der Wind". Arielle fragte: "Warum brauchen Seemänner kein Parfüm? Sie stinken immer nach Fisch".

Per Polonaise ging es dann munter durch den Saal, alle Mädels machten mit. "Die mittlere Reihe sah aus, als käme sie aus Schleiz", urteilte Arielle alias Mark Militzer, der die Polonaise anführte. "Sie kommt einfach nicht vorwärts - wie auf der Rennstrecke."

Weiterhin übten sich die Gefeller Jungs anschließend im Turmspringen. Nur den Befehl zum Brustkraulen schienen sie nicht ganz zu verstehen. Dann waren da noch die Synchronschwimmerinnen und der piratenmäßige Showtanz der Gefeller Garde zu "Fluch der Karibik" - eine wahre Augenweide. Als stolze Matrosen wirbelten schließlich die Jungs vom Männerballett, die von Christiane Walther trainiert werden, durch den Saal. Sie zeigten, dass sie wirklich tanzen können und werden erneut beim "Grand Brie" in Ziegenrück teilnehmen.

Simone Zeh / 30.01.13 / OTZ

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Fischers Fritze und italienische Prominenz in Gefell und Künsdorf Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Zeh und Jürgen Müller / OTZ   

Im Gefeller Rathaus gab es übers Wasser schippernde Boote, Meerjungfrauen und Fische. In den Künsdorfer "Jägerhof" kamen Albano und Romina Power, Luciano Pavarotti, Leonardo da Vinci sowie Don Camillo und Peppone.

Gefell/Künsdorf. Über das Meer schippernde Boote, Meerjungfrauen, Fische, sonnenhungrige Strandlieger und noch viel mehr gab es am Sonnabend zur ersten großen Gala des 42. Gefeller Karnevals zu erleben - ganz gemäß dem Motto "Der Ußßen-Neptun freut sich sehr, zum 42. gibts mehr Meer!".

Der mächtige Neptun alias GFC-Präsident Bernd Militzer lud in sein Reich ein. Da schipperten allerlei Boote übers Wasser, Piraten griffen an, und auch ein weißer Hai fehlte nicht. Von Letzterem war offensichtlich ein Zeitgenosse gebissen worden, und flugs waren Pamela Anderson und David Hasselhoff zur Stelle, um ihn zu retten.

Theresa Militzer, die auch in der Gefeller Garde tanzte, bestach mit ihrem klaren Gesang. In der Bütt erinnerte Kapitän Fabian Börner daran, wie der Bürgermeister zu seinem Amt und die Gefeller Feuerwehr zum Schlangeneinsatz kam. Als fantasievolle Fische und Meerjungfrauen tanzten die Mädchen der mittleren Garde übers Parkett. Zuvor hatte die kleine Garde gar im "Wasserbecken" getanzt, so dass einige Male nur die aus heraus ragenden Füße zu sehen waren. Fischers Fritze trat mit einem Rap "Fischers Fritze fischt frische Fische " auf.

Grün-weiß-rot waren die vorherrschenden Farben am vergangenen Samstag im Künsdorfer "Jägerhof". Unter dem Motto "Koffer packen, Karte kaufen, lasst uns nach Italien laufen" eröffnete der Carnevals Club`s der Handwerker (CCH) seine 54. Session. Weder Kosten noch Mühen scheute er in der Besetzung des Elferrats, der sich aus hochkarätiger Prominenz aus dem Land der Zitronen zusammensetzte. So scheuten u. a. weder Albano und Romina Power sowie Luciano Pavarotti die lange Anreise nach Künsdorf nicht. Darüber hinaus wurde auch Geschichte geschrieben: Leonardo da Vinci vollendet an diesem Abend in meisterlicher Manier seine Mona Lisa. Mit Don Camillo (alias Konrad Walther) und Peppone (alias Jörg Riedl) führten zwei italienische Urgesteine durch das Programm.

Besonders die aufreizenden und jedes Männerherz entzückenden Ballette trieben dem Gottesdiener manche Schweißperle auf die Stirn - was ihn mehrfach stöhnen ließ: "Ich bin doch auch nur ein Mann!"

Doch nicht nur die Männer kamen bei den perfekten Auftritten der Ballette des CCH auf ihre Kosten, die Wisenta-Dream-Boys ließen sicherlich so manches Frauenherz dahin schmelzen. Mit großem Beifall wurde der Trainingsfleiß aller Tänzer und manche Entbehrung der vergangenen Monate belohnt. Komplettiert wurde das abwechslungsreiche Programm, das fast ausschließlich von den Mitgliedern des CCH gestaltet wurde, durch eine Travestieshow mit Selly. Einen Blick in die Zukunft wagte Steffen Elschner vom Schleizer Karnevalsclub mit Nachrichten aus dem Jahre 2030.

Simone Zeh und Jürgen Müller / 21.01.13 / OTZ

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Gefeller Rathaus als Tollhaus Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Müller / OTZ   

Ein ausschließlich "Weibern" vorbehaltener Abend sorgte in Gefell für überbordende Ausgelassenheit.

Gefell. "Ußßenhausen" stand wieder einmal Kopf! Mit dem Weiberfasching erreichte die närrische Saison des Gefeller Faschingsclubs (GFC) einen weiteren Höhepunkt. Auch bei der 14. Auflage des ausschließlich für "Weiber" vorbehaltenen Abends verwandelte sich der Gefeller Rathaussaal in ein Tollhaus. Als der GFC im Jahre 1999 den Weiberfasching in sein Jahresprogramm aufnahm, konnte niemand ahnen, welch Dauerbrenner dies einmal sein wird.

In einem über zwei Stunden andauernden, abwechslungsreichen und nicht immer ganz jugendfreien Programm kam das weibliche Publikum voll und ganz auf seine Kosten. Viel Gaudi gab u.a. beim Publikumsspiel "Mein Mann kann", als der männliche Part im Saal Kondome einsammeln musste oder BH-Großen zu erraten hatte. Mit dem Auftritt eines Strippers erreichte der Abend seinen Siedepunkt.

Zuvor führte Alice (alias Mark Militzer) in gekonnter Art und Weise von Programmpunkt zu Programmpunkt durch das Zauberland. Eine Augenweide waren die Balletts des Vereins, die alle von der "Kleinen Garde" bis zum Männerballett ihre neuesten Tänze aufführten. Auch die weitere Gestaltung des Abends blieb ausschließlich den Mitgliedern des GFC vorbehalten. Wie nicht anders zu erwarten, wurde bei den zahlreichen Sketchen oftmals das männliche Wesen mit all seinen Schwächen ins Visier genommen.

Jürgen Müller / 06.02.12 / OTZ

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