Gefeller Ußßen machen italienischen Stiefel unsicher Drucken E-Mail
Geschrieben von: OTZ / Josephine-Anna Gutte   

Auftakt zur 44. Saison des ­Gefeller Faschings Clubs (GFC) mit italienischem Flair. Tanzdarbietungen der Garden wieder von hoher Qualität. Pizza Hawaii mit "gebrauchten Zutaten" für die Gäste.

Die mittlerweile 44. Saison des Gefeller Faschingsclubs (GFC) steht unter dem Motto:

Gefell. Die Ußßen aus Gefell machen sich in diesem Jahr auf in Richtung Süden und wollen es auf dem Stiefel so richtig krachen lassen. Dementsprechend gut war die Stimmung zur 1. Gala der Saison am Sonnabend. Das 2015er Motto "Wenn bei der Fahrt zum Stiefel die Mafia droht, sehen die Ußßen zum 44ten Grün-Weiß-Rot", stand doch für manche Überraschung.

Als erster Höhepunkt galt dabei der Einmarsch von Asterix und Obelix. Bei dem Stichwort Italien durften natürlich die ­Römer sowie der Staatsmann Cäsar nicht fehlen. Mit viel ­Humor gelang den Gefellern somit eine Zeitreise zurück in die Historie dieses Landes.

Begeisterung auch bei dem Auftritt der kleinen Garde, die in ihrem jungen Alter bereits viel tänzerisches Können bewies. Der gesamte Abend wurde durchzogen von lustigen Sketchen, welche die Lachmuskeln des Publikums ordentlich strapazierten.

Während zwei Kochshows wurde zunächst ein passendes Rezept für die Herstellung einer Pizza gesucht. Allerdings benötigte man hierfür noch die richtigen Zutaten. Nachdem die Mafiakiller den Hawaiianer töteten und im Anschluss die "gebrauchten Zutaten" erhielten, konnte die Pizza endlich fertiggestellt werden. Die Zuschauer freuten sich über manches Stück, welches von den kostümierten Mario und Luigi verteilt wurde. In einem Videobeitrag lieferte sich Bürgermeister Marcel Zapf ein Billardduell mit Pfarrer Wolfram Kummer. Marcel Zapf unterlag, der Pfarrer verließ somit Gefell. Im Anschluss die Papstwahl, die Marcel Zapf gewinnen konnte.

Die mittlere Garde trat in ihrem Showtanz als Pizzabäcker in Italien auf, allerdings mit dem Wunsch, endlich einmal in das weit entfernte New York zu reisen. Laute Rufe nach einer Zugabe gab es bei der großen Garde. Die jungen Frauen bewiesen bei ihren beiden Tänzen wieder einmal viel Können. In diesem Jahr auch mit neu geschneiderten Kostüme, die ab jetzt bei den kommenden Auftritten immer wieder zu sehen sein werden.

Des Weiteren streifte ein TV-Team durch die Stadt. Nach einem Vulkanausbruch berichtet der Moderator, sein Assistent filmt die aufgeregte Menschenmenge. Ein weiteres Ereignis geschah: Der erneute Aufbau der Mauer wird beschlossen. David Hasselhoff tanzt mit einer Schnapsflasche in der Hand und reißt sie aber nieder. Das ist dem Fernseh-Team zu viel, sie verschwinden aus Gefell. Kurz vor dem Finale gehört der Saal dem Männerballett. Bei dessen schnellen Rhythmen hält es kaum jemanden auf seinem Platz.

Alljährlich um diese Zeit ist der Fasching in Gefell ja noch jung, da die Narren erst am Freitag vor eben dieser 1. Gala den Bürgermeister ablösen und die Macht im Rathaus übernehmen.
Rund 60 aktive Mitglieder zählt der GFC. Mit viel Mühe und großem Einsatz packen die Akteure jeden Alters mit an, um dem Publikum ein paar lustige Stunden zu bescheren. Viel Arbeit wird dabei in Gestaltung und Aufbau des Bühnenbildes, in die Choreographie, Technik, sowie in die Kostümierung der Beteiligten investiert.

Eine besondere Auszeichnung in Form eines Ordens erhielten in diesem Jahr Bärbel Födisch, Mike Rauh, Ronald Meyer, Ralf Hädler und Benjamin Schulz. Ein großes Dankeschön des Gefeller Faschingsvereins gilt Containertrans Linke aus Tanna für die Finanzierung der neuen Trainingsjacken.

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Kleineutersdorf siegt: Käse mit närrischen Männern beim Grand Brie in Ziegenrück Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Müller / OTZ   

Der Grand Brie der Männerballetts erfreut sich auch im 16. Jahr ungebrochener Beliebtheit beim Publikum. Die Männern aus Kleineutersdorf bei Kahla überzeugen die weibliche Jury zum vierten Mal hintereinander mit ihrer Darbietung.

Ziegenrück. Der Tanz um den begehrten "Grand-Brie-Käse" bleibt auch in seiner 16. Auflage ein absoluter Renner. Am vergangenen Samstagabend verwandelte sich das voll besetzte Ziegenrücker Vereinshaus in ein Tollhaus.

Zum Auftakt der dreiteiligen Grand-Brie Saison tanzten insgesamt zehn Männerballetts aus ganz Thüringen um den Siegerpokal. Mit den Männern aus Kleineutersdorf gab es an diesem Abend einen Favoritensieg. Bereits zum vierten Mal in Folge überzeugten die Jungs aus der 360 Seelen-Gemeinde unweit von Kahla die ausschließlich weibliche Jury mit ihrer Darbietung. Mit ihrem Tanz machten sie eine Zeitreise in die Geschichte, dabei wurden Zeus und Hera, Gladiatoren sowie Minnesänger wieder zum Leben erweckt. Sogar das Trojanische Pferd - in der Größe eines Pferdes - wurde auf das Parkett geschoben. "Es ist in mühevoller Kleinarbeit aus Holz von meinen Jungs gebaut worden", verriet Dagmar Panzer, die überglückliche Choreographin der Kleineutersdorfer.

 

Seit über zehn Jahren betreut sie inzwischen erfolgreich das Männerballett in ihrer Gemeinde. "Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Fast das halbe Klee-Dorf war mit in Ziegenrück, um uns zu unterstützen", berichtete sie weiter. Neben dem Siegerpokal gab es für den Dauersieger zusätzlich den Pokal der Föderation Europäischer Narren, der durch Sabine Kunzke, der 1. Präsidentin des Landesverbandes Thüringen überreicht wurde. Das Tanzen jung hält, kann sicher Horst Junge bestätigen. Mit dem 72-Jährigen kam ebenfalls auch der älteste Tänzer des Abends aus Kleineutersdorf.

 

Knapp geschlagen geben mussten sich die Männer vom Karnevalsverein "Narrhalla". Die Arnstädter, ebenfalls schon dreifacher Sieger, fegten als Robin Hoods über das Parkett. Eine vor-mitternächtliche Geisterstunde boten die Jungs aus Bucha und wurden dafür mit dem dritten Rang belohnt. Den Pokal der Stadt Ziegenrück durften die närrischen Tänzer aus Pahren für ihren Musikantenstadl in Empfang nehmen. Der Pokal für die beste Parodie ging an diesem Abend an die Piraten aus Dietzhausen.

 

Wie immer gab es keine Verlierer an diesem Abend. Der olympische Gedanke - dabei sein ist alles - steht bei diesem karnevalistischen Wettbewerb im Vordergrund. Gemeinsam auf dem vierten Rang geehrt wurden die Vereine aus Schalkau, Unterkoskau, Kamsdorf, Orlamünde sowie Gefell.

GFC-Männerballet 

Bereits am kommenden Samstag geht es in die zweite Runde des Grand-Bries. An diesem Abend greifen u.a. die Ballette aus Schleiz, Crispendorf, Greiz, Großbreitenbach, Schönberg, Mühltroff, Jena und Ziegenrück in das Geschehen ein. 

Zum OTZ-Artikel

Jürgen Müller / 24.03.14 / OTZ 

 
Schulkatastrophen zum Weiberfasching in Gefell Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Zeh / OTZ   

Mark Militzer nimmt wieder einen ganzen Saal voller Damen unter seine Fittiche. FDJ-Bluse oder Pionierhalstuch mit Miniröckchen sind die Top-Kostüme zum Weiberfasching.

Gefell. Kein Weiberfasching in Gefell ohne Mark Militzer. Er versteht es wie wohl kein anderer, einen ganzen Saal voller Damen unter seine Fittiche zu nehmen, aber auch im Zaum zu halten und durchs gesamte Faschingsprogramm zu führen. Viele der Mädels sind Stammgäste beim Weiberfasching, kein Wunder also, wenn Mark Militzer, der die Fäden am Freitagabend wiederholt zusammen hielt, sie alle duzt.

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