Mit umjubelter Gala traf Gefeller Faschingsclub im Rathaussaal den Nerv des Publikums. Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Barwinsky / OTZ   

Gefell. Ein dunkler Mittelklassewagen fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch die ­Lobensteiner Straße von Gefell. Ein Mann, der es recht eilig hatte, stieg aus, nahm flugs noch einen kleinen Schluck und betrat das Schulgebäude. Die Eile war überflüssig, denn der Unterricht hatte längst begonnen. Wie immer kam er zu spät. Der erstaunte Lehrer erfuhr, dass sein Schüler wieder Probleme bewältigen musste. Ärger gab es mit Frauen und chronischem Geldmangel. Und eigentlich müsse er ja nicht in die Schule, denn er habe ja eine Berufung - zum Bürgermeister, so der selbstbewusste Schüler.

Bei diesem eingespielten Video explodierte am Sonnabend regelrecht die Stimmung im Rathaussaal von Gefell, denn schließlich ging es um niemand anderes als den Bürgermeister selbst. Die "Ußßen" rückten in diesem Jahr die Schule in den Mittelpunkt des Karnevals.

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Gefell beginnt verspätet die närrische Zeit Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Barwinsky / OTZ   

Wie in jedem Jahr wird hier das Rathaus von den Narren nicht am 11. November, sondern vor der ersten Gala erobert.

Gefell. Die "Ußßen" teilen sich jetzt in Gefell mit Bürgermeister Zapf die Macht - am Freitag ­begann dort traditionell die 43."Karnevalssaison.

In Gefell verläuft die fünfte Jahreszeit bekanntlich immer ­etwas anders. So ist dort die Schlüsselübergabe erst unmittelbar vor der heißen Phase der jeweiligen Faschingssaison. Am Freitagabend bewegte sich deswegen kurz vor 19 Uhr ein buntes Gefolge mit kräftiger Schalmeien-Unterstützung vom Feuerwehrgerätehaus in Richtung Rathaus.

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Kinder schauen hinter die Kulissen des Faschings in Gefell Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Barwinsky / OTZ   

Gefell. "Für diese sehr lebendigen Unterrichtseinheiten möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Faschingsclub bedanken", freute sich am gestrigen Donnerstagvormittag Sabine Richter.

Die Leiterin der Grundschule fand es toll, dass alle Zweitklässler ihrer Einrichtung einmal hautnah die Arbeit des örtlichen Karnevalsvereins kennenlernen durften. Nicole Grimm und Theresa Militzer erklärten den Mädchen und Jungen beispielsweise die unterschiedlichsten im Rathaussaal aufgehängten Kostüme. Diese waren nicht nur extrem farbenfroh, sondern zugleich auch aussagekräftige Zeugnisse. Denn die "Ußßen" zeigten in den vergangenen Jahren immer viel Fantasie bei der Themenauswahl und ritten einmal sogar bis in den Orient.

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